Leasingmakler – warum es gut ist, einen zu haben

Viele Unternehmen haben es bereits erkannt – der Trend geht zum Leasing. Die Bedeutung der Leasingmakler wird in Zukunft noch deutlich steigen.

Vielen Unternehmern sind die Vorteile einer Kooperation mit einem Leasingmakler gegenüber einer einzelnen Leasinggesellschaft noch nicht klar. Darum erklären wir Ihnen welche Vorteile Sie und Ihr Unternehmen haben, wenn Sie mit einem Leasingmakler arbeiten.

Große Leasinggesellschaften setzen auf Standardfinanzierungen und weniger auf maßgeschneiderte Finanzierungsmodelle – auch in der Logistikfinanzierung. Individuelle Beratungen und Kundenwünsche sind da eher störend, deshalb baut man da auf vorgegebene Tarife und nicht auf kundenorientierte Leasinggestaltungen.  

Die Leasingmakler sind individuell und ermöglichen den Kunden zudem mit mehreren Anbietern ins Geschäft zu kommen. Die Verteilung auf mehrere Gesellschaften ermöglicht es auch, höhere Investitionsvolumen deutlich schneller für den Leasingnehmer zu realisieren. Dazu kommt, dass ein Leasingmakler die  Bonitätsentscheidungen vorbereitet und bei den jeweiligen Leasinggesellschaften einreicht, welches dem Kunden umfangreiche und zeitintensive Gespräche mit mehreren Gesellschaften erspart. Dies spart dem Kunden auch während der gesamten Laufzeit viel Arbeit und Zeit, da er nur mit dem Leasingmakler zu tun hat, der ihm die gesamte Kommunikation, bei Beginn, während der Vertragslaufzeit, sowie dem Leasingende, mit den einzelnen Leasinggesellschaften abnimmt.

Das Wort Sackgasse kennt der Leasingmakler nicht! Während eine einzelne Leasinggesellschaft mit der Sie reden würden, einem Vertragswunsch entweder Zusagt oder Absagt, gibt es bei einem Leasingmakler immer mehrere Optionen. Denn im besten Fall hat Ihnen Ihr Makler bei unterschiedlichen Leasinggesellschaften Konditionen oder sogar einen Rahmen ausgehandelt. So haben Sie Ausweichmöglichkeiten, sollte eine Gesellschaft bei einem Projekt nicht mitspielen wollen.

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Logistikleasing – eine moderne Form der Logistikfinanzierung

Welche Vorteile kann ein Unternehmen aus dem Logistikleasing schöpfen? Der Blick hinter die Kulissen von Logistikfinanzierungen.

Jeder Logistikunternehmer sollte sich bei einer Neuanschaffung überlegen, ob er dafür sein Eigenkapital oder schwer zu beschaffendes Fremdkapital einsetzt. Vielleicht ist es ratsamer, das Logistikprodukt zu leasen. Logistikleasing hat sich als Investitionsmotor für die deutsche Wirtschaft und Zulieferer bewährt.

Für den deutschen Logistikunternehmer und deren Zulieferer wird diese Form der Logistikfinanzierung immer attraktiver. Vielleicht ist es Ihnen in den letzten Jahren selbst schon passiert: Sie haben Finanzbedarf für Ihre unternehmerische Tätigkeit, gehen zu Ihrer Hausbank und diese lehnt nach Sichtung Ihrer Unterlagen einen Kredit ab. Dies ist eine alltägliche Situation und kann jeden treffen. In Zeiten von Basel III und IV sowie immer restriktiveren, internen Vorschriften der Banken zur Kreditvergabe haben Sie die Möglichkeit, von Ihrem Vorhaben abzulassen oder Sie müssen sich nach anderen Chancen umsehen.

Eine dieser Chancen heißt Logistikleasing.

Beim Logistikleasing erwirbt eine Leasingfirma das zu finanzierende Gut und der Unternehmer bzw. Zulieferer wird nur Nutzer, sprich Mieter des Ganzen. Die Kreditlinie bleibt frei, Bargeldreserven werden geschont. Das geleaste Objekt erwirtschaftet während der Laufzeit des Vertrages den gewünschten Mehrwert und finanziert sich dadurch selbst. Dieser Effekt, bei dem Zahlungen parallel zur Nutzung laufen, nimmt in den neuen Rating-Zeiten an Wichtigkeit zu. Bei notwendigen Krediten für nicht leasingfähige Güter oder Ausgaben kann das dann bei der Bank zu einem niedrigeren Zinssatz in der Logistikfinanzierung führen.

Logistikleasing ist bilanzneutral.

Das heißt, Leasing findet außerhalb der Unternehmensbilanz statt. Ein Leasingvertrag kann genau auf die persönlichen Bedürfnisse des Leasingnehmers abgestimmt werden. Bei vernünftiger Berechnung, gut kalkulierten sowie leasingkonformen Verträgen kann der Unternehmer Leasingraten als Betriebsausgaben gänzlich absetzen.

Leasingraten bestehen aus Zinsen und Tilgung. Im Gegensatz zu einem Bankkredit als Logistikfinanzierung, bei dem nur die Zinsen als gewinnmindernd absetzbar sind (und das evtl. nur zum Teil), ist beim Logistikleasing die Gesamtrate als Betriebsausgabe absetzbar. Die Laufzeit eines Leasingvertrages ist kürzer als die gesetzliche Abschreibungsdauer, nämlich 40 bis 90 % davon. Diese steuerlichen Tatbestände mindern, je nach Art des Unternehmens, die Einkommens- oder die Körperschaftssteuer. Das damit eingesparte Geld kann bereits wieder in das Unternehmen investiert werden.

Durch Logistikleasing werden Sie freier in Ihren unternehmerischen Entscheidungen.

Eine Leasing-Gesellschaft bewertet nicht nur die persönliche Bonität, sondern auch den Wert des Leasinggutes, was dazu führt, dass in vielen Fällen die nötige Beschaffung der Maschine, des Autos, des Computers oder anderer Dinge einfacher werden kann. Im Gegensatz zu einer Bank ist die Leasingfirma täglich mit der Verwertung von Wirtschaftsgütern beschäftigt, die aus Leasingverträgen frei werden und hat deshalb kein Problem, einen Restwert auch realistisch zu bewerten.

Die Leasing1a verleast mit BaFin zugelassenen Partner Unternehmen sämtlicher nur denkbaren mobilen Wirtschaftsgüter, von A wie Ameise-Hochhubwagen oder Arbeitsbühnen, über I wie IT Leasing, bis Z wie Zahnarztstuhl, an gewerbliche, oder freiberufliche Leasingkunden auf der Basis von monatlichen Leasingraten.

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VW-Dieselskandal: mündliche Verhandlung der Musterfeststellungsklage ist am 30.09.2019

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Vor- und Nachteile der Musterfeststellungsklage: Ist eine Rücknahme der Anmeldung sinnvoll?

Das OLG Braunschweig hat nun eine mündliche Verhandlung für den 30.09.2019 anberaumt. Bis zu diesem Zeitpunkt können sich Betroffene des manipulierten E189 Motors noch zum Klageregister anmelden.

Gleichzeitig können sich bereits angemeldete Betroffene bis zu diesem Zeitpunkt auch wieder abmelden. Die Vorteile der Musterfeststellungsklage sind vor allem damit begründet, dass für die Betroffenen keine Kosten entstehen und kein eigener womöglich kostenintensiver Prozess geführt werden muss, wenn z. B. keine Rechtsschutzversicherung vorliegt oder ganz einfach kein eigenes Geld riskiert werden soll.

Nachteile

Jedoch liegen auch die Nachteile klar auf der Hand. Diese beginnen bereits mit dem Gericht, das in dieser Sache zu entscheiden hat. Das zuständige OLG Braunschweig hatte eine der ersten obergerichtlichen Entscheidungen zur Haftung des Herstellers abgasmanipulierter Fahrzeuge gefällt. Dabei ging es im Kern darum, ob Fahrzeugkäufer gegen Volkswagen einen Anspruch auf Erstattung des Kaufpreises wegen der Manipulation der Motoren haben.

Das Gericht hat dies mit umfassender Begründung in seinem Urteil vom 19.02.2019, Az.: 7 U 134/17, verneint. Nun ist aber bei eben diesem OLG Braunschweig seit dem 26.11.2018 die zweite Musterfeststellungsklage Deutschlands anhängig.

Nach bisherigen Informationen haben sich ca. 400.000 betroffene Kunden bislang der Musterfeststellungsklage gegen VW angeschlossen. Ein erster Verhandlungstermin wurde jetzt für den 30.09.2019 anberaumt.

Ganz offensichtlich zieht sich dieses Verfahren in die Länge und für diejenigen Kunden, die heute ein Fahrzeug des Volkswagen-Konzerns fahren, stellt sich die Frage, ob das Fahrzeug das Ende des Verfahrens überhaupt erlebt. Zumindest aber steigen die gefahrenen Kilometer immer weiter an, was den für diese Kilometer abzuziehenden Betrag mit zunehmender Verfahrensdauer immer weiter steigen lässt, sodass der Anspruch der Betroffenen mit jedem Tag bzw. jedem gefahrenen Kilometer schrumpft.

Individuelle Anspruchsverfolgung prüfen

Sieht man sich die diversen veröffentlichten Urteile und Entscheidungen von Landgerichten und Oberlandesgerichten an, erhärtet sich der Eindruck, dass die Verfahren entgegen der Angaben von Volkswagen für die Kunden, die Ihre Ansprüche individuell verfolgen, in der Masse eher erfolgreich als mit einem Misserfolg für die jeweiligen Kläger enden.

Vor dem Hintergrund, dass

  • ein Gericht (OLG Braunschweig) die Musterfeststellungsklage entscheidet, das bislang jede Klage gegen den Volkswagen-Konzern abgewiesen hat,
  • die Verfahrensdauer derzeit nicht absehbar ist und
  • selbst wenn ein Anspruch der Kläger festgestellt wird, diese nochmals gegen VW auf die dann tatsächliche Rückabwicklung mit anwaltlicher Hilfe klagen müssen,

kann den an der Musterfeststellungsklage Beteiligten nur dringend angeraten werden, die individuelle Verfolgung ihrer Ansprüche mittels anwaltlicher Hilfe zumindest einmal prüfen zu lassen.

Hierbei ist zu beachten, dass nach dem 30.09.2019 eine Rücknahme der Anmeldung zum Klageregister nicht mehr möglich ist.

Gerne steht Ihnen RK-Legal – sollten Sie eine individuelle Verfolgung Ihrer Ansprüche in Betracht ziehen – für eine kostenlose Prüfung etwaiger Ansprüche jederzeit zur Verfügung.